Lucy Michel, Verfolgungsjagt in Most

Gut gelaunt mit einem Koffer voller Spaß reiste Lucy Michel mit ihren Teamchef von der Schule direkt nach Most zum 2. Event der Saison.
Die freien Trainings gestalteten sich etwas mühsam mit der Linienwahl und der Übersetzung.
So ging es rein ins Q1 + 2 und Lucy stellte Ihr Bike auf den 18. Startplatz. Beim Start zu ersten Rennen versemmelt leider Lucy den Start komplett und fand sich auf den 25. Platz wieder. Nach einer verbissenen Aufholjagt fuhr sie noch auf den undankbaren 16. Platz.


Im 2. Rennen sollte alles besser werden und so motiviert ging es ins 2. Rennen, doch es gab in der ersten Ecke einen Sturz und Lucy musste einen auf der Strecke liegenden Motorrad ausweichen. Lucy startete eine Aufholjagt und kämpfte hart mit Ihren Kontrahenten. Sie fuhr mit 3/100 Vorsprung auf den 12. Platz.


Für Basti UBL lief es noch nicht ganz rund, der Trainingsrückstand und „Armpump“ machten ihn zu schaffen. Es wurde auch noch einiges an der neuen Elektronik gefeilt. Dennoch fuhr er in beiden Rennen unter den ersten 20 auf Platz 17+18.


Stefan Laux nach dem Wochenende: „Ich denke wir können zufrieden sein, wenn es auch besser hätte laufen können. Es war ein Wochenende mit viel Spass und wir haben sehr viel gelacht, das gehört auch dazu. An unserem Ziel jedes Mal in die Punkte zu fahren habe wir zwar nicht ganz geschafft, aber es geht nicht immer nur nach vorne. Die Arbeit geht weiter, wir dürfen uns nicht ausruhen denn die Schritte nach vorne werden immer kleiner und Lucy hat schon noch ein paar Hausaufgaben “


Lucy Michel nach dem Wochenende: „Nach dem 1. Rennen war ich Stinksauer das ich den Start verhauen habe. Ich habe wirklich alles gegeben bin aber dann knapp an den Punkten vorbei gerasselt. Im 2. Rennen wollte ich es natürlich besser machen, was auch gelang, doch dann lag in der T2 Mickys Motorrad vor mit auf der Strecke und die Gruppe wurde auseinandergerissen. Ich fuhr in einer 5er Gruppe und konnte mich dort nach einigen Rempler nach vorne dransetzten und jagt auf Vale Folger machen, der auf Platz 12 fuhr. Ich überholte ihn und wir tauschen unzählige Mal die Plätze, in der letzten Runde war er vorne und ich konnte mich am Zielstich knapp vor ihn behaupten.“